Das Haus des Spähers | עיר דוד

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Ein Stück von Jerusalem

Das Haus des Spähers

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Die Anhöhe der Davidsstadt erstreckt sich südlich des Tempelberges. Dort entstand im 18. Jahrhundert v. Chr. eine gut befestigte Stadt, obwohl diese nicht mit den besten topographischen, strategischen und wirtschaftlichen Vorteilen gesegnet war.
 
Der Hügel wurde aus einer Anzahl von Gründen zur Ansiedlung auserwählt, von denen der hauptsächliche seine Nähe zur Gihon-Quelle war – eines der größten Wasservorkommen in den judäischen Bergen. Ein weiterer Grund für den Standort war die relative strategische Lage des Hügels. Zwar ist er von Bergen umgeben - mit dem Tempelberg im Norden, dem Zionsberg im Westen, dem Höhenzug von Abu Tor im Süden und dem Kamm des Ölberges im Osten, wie es in den Psalmen nachzulesen ist:  Jerusalem ist von Bergen umgeben (Psalm 125:2) - doch wird er von drei Seiten durch das Kidrontal (von Osten her) und die mittlere Schlucht (von Westen und Süden) begrenzt, die der Stadt einen natürlichen Verteidigungsschutz bieten. Der schwache Punkt Jerusalems lag im Norden.
 
Der Beschluss König Davids, hier seine Hauptstadt einzurichten, beruht auf weiteren Beweggründen: In politischer Hinsicht war Jerusalem vor den Tagen Davids eine Enklave der Jebusiter, die zu keiner der Stämme gehörte und sich daher für alle in ein Symbol zur Vereinigung des Volkes verwandeln ließ. Zudem bringt die Bibel den ganz in der Nähe der Davidstadt liegenden Berg Moriah mit dem Schauplatz der Opferung Isaaks in Verbindung, die „im Lande Moriah… auf einem der Berge“ stattfand (Genesis, 22:2).
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Ein Besuch der Davidstadt führt 3000 Jahre zurück in der Zeit
Die Goldstein Familie, Frankreich
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