Das Haus Mejuchas und die Gräber des Hauses David | עיר דוד

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Ein Stück von Jerusalem

Das Haus Mejuchas und die Gräber des Hauses David

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Im Jahre 1873 verließ die jüdische Familie Mejuchas die Jerusalemer Altstadt, deren Tore zu dieser Zeit bei Sonnenuntergang geschlossen wurden, und baute ihr Haus auf diesem Gelände außerhalb der Stadtmauern. In den Jahren 1913 – 1914 grub der französisch-jüdische Archäologe Raymond Weill in dieser Umgebung und entdeckte eine Anzahl von Höhlen, die er mit den Gräbern des Hauses David gleichsetzte. Zur Zeit der Römer diente der Ort als Steinbruch, und die Zerstörung erschwert die Identifizierung der Stätte. Wegen der Entdeckung der Höhlen und der Absicht, unter ihrem Haus zu graben, verließ die Familie Mejuchas den Ort. Eine erneute jüdische Niederlassung in der Gegend erfolgte 1991, und heute leben hier fünf Familien. Die Ausgrabungen enthüllten zudem eine griechische Inschrift, die eine Synagoge in Jerusalem sowie einen Mann namens Theodotus Ben Vetanos erwähnt; er und seine Vorfahren amtierten als Vorsteher der Synagoge bereits zur Zeit des Zweiten Tempels. Der Fund ist der archäologische Beweis dafür, dass es in Jerusalem schon Synagogen gab, als der Zweite Tempel noch stand.
 
In östlicher Richtung zwischen den Häusern von Silwan (eine arabische Abwandlung des Namens „Siloam“) war 1884 das Viertel der Juden aus dem Jemen entstanden. Sie waren im Zuge der Einwanderungswelle von 1882 nach Israel gekommen. Wegen des herrschenden Wohnungsmangels und aufgrund ihrer wirtschaftlichen Not ließ sich eine Anzahl dieser jemenitischen Juden in den Grabhöhlen auf dem Ölberg nieder. Einige Zeit später kamen ihnen die Juden Jerusalems zu Hilfe und bauten für sie dort richtige Häuser. In seiner Blütezeit umfasste das Wohnviertel etwa 150 Gebäude, wurde jedoch im Verlauf der gewaltsamen Zusammenstöße zwischen Arabern und Juden (1936 – 1939) verlassen. Heute ist Silwan ein arabisches Viertel. Hinweise auf die Wohnstätten der Jemeniten in dem ehemaligen Dorf bieten die Vertiefungen an einigen Türpfosten, an denen Mesusot angebracht waren - Schriftkapseln mit Versen aus der Tora.
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Ein Rundgang durch das historische Jerusalem – ein außergewöhnliches und aufregendes Erlebnis für die ganze Familie
Die Weiss Familie, Israel
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