Hiskias Tunnel | עיר דוד

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Ein Stück von Jerusalem

Hiskias Tunnel

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Im Jahre 701 v. Chr. unternahm der assyrische König Sanherib einen Feldzug gegen Jerusalem. Zum Schutz gegen die bevorstehende Belagerung befestigte Hiskia, der König von Juda, die Stadt und umgab auch ihre neuen Viertel mit einem Schutzwall. Das Wasser der Gihon-Quelle leitete er in ein Reservoir innerhalb der Mauern: „… und sie verdeckten alle Quellen und den Bach, der durch die Erde geleitet wird.“ (2.Chronik 32:4). Zu diesem Zweck wurde ein 533 Meter langer Tunnel durch das Gestein gehauen – ein für diese Zeit ungewöhnliches technologisches Meisterstück. 
 
Die Grabungsarbeiten wurden von beiden Seiten gleichzeitig in Angriff genommen. Im Jahre 1880 wurde etwa 6 Meter vor dem Ausgang des Wassertunnels eine in den Stein gemeißelte alte hebräische Inschrift entdeckt, die den dramatischen Augenblick beschreibt, als die beiden Arbeitstrupps aufeinanderstießen: „Der Tunnel [war fertig]. Dies ist die Geschichte des Tunnels. Als einer gegen den anderen noch die Hacke [geschwungen hatte] und noch drei Ellen zu graben waren, da hörte einer die Stimme des anderen, denn es gab einen Spalt auf der rechten Seite und auch links, und am Tag des Durchbruchs grub einer auf den anderen zu, Hacke auf [Hacke]. Und das Wasser floss vorwärts von der Quelle zum Teich, über 1200 Ellen, und 100 Ellen dick war der Felsen über den Köpfen der Grabenden.“ Die Inschrift wurde von der damaligen türkischen Regierung aus dem Felsen gelöst, und die Felsplatte befindet sich bis heute im archäologischen Museum in Istanbul. 
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